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Miletos / Milet



Die beeindruckende Kultstatt Milet liegt in ungefähr 25 km Entfernung zum Hotel Ksantos

Die antike Stadt Milet war einst Heimat berühmter Männer und die Wiege abendländischer Philosophie. Hier wirkte Thales von Milet, sowie Hippodamos und viele andere.

Milet ist wohl das grösste Ruinengelände der türkischen Ägäis. Es war in der Antike eine bedeutendere griechische Stadt als Ephesus. Im 6. Jahrhundert vor Chr. wirkten hier die Begründer der griech. Philosophie und Naturwissenschaft: Thales, Anaximenes und Anaximander und der Architekt Hippodamos, der die Stadt nach dem Prinzip des rechten Winkels anlegen ließ. Hier wurden Fundamente griech. Denkens und der antiken Wissenschaft gelegt. In den ersten Landkarten galt Jonien, die Landschaft zu der Milet gehörte, als der Mittelpunkt der Welt. Eine besondere Bedeutung erreichte Milet im 7. und 6. vorchristlichen Jahrhundert, als von hier ausgehend mehr als 90 Kolonien an den Küsten von Marmara und Schwarzem Meer gegründet wurden.

Die Entwicklung Milets zur führenden Handelsstadt wurde durch die vier als Häfen nutzbaren Buchten rund um die Halbinsel begünstigt. Ehemals am Meer gelegen, war Milet ein bedeutendes Handelszentrum und einer der wichtigsten Häfen der Westküste. Milet gründete über 80 Koloniestädte vor allem im Schwarzmeergebiet. In Milet (auch Sadis und Ephesus) wurde die Münzprägung erfunden. Ein Haupterwerbszweig war außerdem die Wollverarbeitung und Purpurfärberei. Milet war in archaischer Zeit die mächtigste jonisch-griechische Stadt an der kleinasiatischen Westküste und lag auf einer Halbinsel in der grossen Mündungsbucht des Mäander.

Entscheidend und schicksalhaft war für die ursprünglich mit Lydien und Persien verbündete Stadt die Teilnahme am jonischen Aufstand. In der schlecht vorbereiteten Rebellion gegen die Perserherrschaft wurde das alte Milet 494 vor Chr. von den Persern zerstört. In der Zeit nach Alexander dem Grossen und unter der römischen Herrschaft erlebte Milet eine Blüte. Milet zeigt in dieser Zeit grosse Entwicklung, Aufstieg und Vitalität. Die Kolonien und neue Absatzgebiete im Osten lassen den Handel wieder aufblühen. Nach dem Tod Alexander des Großen litt die Stadt fast drei Jahrhunderte an der Fremdherrschaft des Königreichs Pergamon, danach unter der Herrschaft der Römer. Im Jahr 38 vor Chr. wird Milet das Autonomierecht zuerkannt, wodurch die Stadt wieder einen großen Fortschritt macht und zur Metropolis der jonischen Städte aufsteigt. Gute Beziehungen zu den römischen Kaisern wie z.B. Augustus, Tiberius, Trajan, Antoninus Pius und Septimus Severus entstanden. Monumentale Bauwerke wie das Theater, die Faustina- und Capito Therme, das Nymphäum, das Nordtor der Südagora werden in dieser Epoche gebaut.

Das Theater Milet hat unter den Theatern in Westanatolien einen wichtigen Platz.

Das Theater Milet erweckt mit seinen Struktur und Herrlichkeit eine grosses Interesse. Das Theater, das vier verschiedene Bau Phasen hat, befindet sich an einer Bergwand. Es liegt 40 Meter über der Meereshöhe. Wie die anderen antiken Theaterstrukturen besteht dieses auch aus drei Bereichen.

Das Theater, das in der hellenistischen Periode erbaut worden ist, wurde im Jahre 200 nach Chr. renoviert.

 

Die Badeanstalt Faustina

Dieses Werk ist in Milet eins von den erhaltenen Werken.

Die Badeanstalt Faustina, die sich zwischen der Süd Agora und dem Theater befindet, erregt wegen seines Wartesaales an seiner Vorderseite und wegen seiner Muzans Zimmer erhebliches Interesse.

 

Serapis Tempel

Das Tempel, das mit vier Stufen bestiegen wird, ist in einer rechteckigen Form.

Das Tempel ist von fünf zu zwei flachen Kolonnen auf drei Nefe geteilt. Am Eingang sind an den Zimmerdecken die Reliefe von Gottheiten. Das Arşitrav (Hauptbasis), dass sich mit Rinnen auf vier Korinth Kolonnen befindet und über ihr befindet sich das Dreieck mit Helois Serapis Reliefe.


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